SHOPPINGDIÄT: Update #3

„du müsstest ein tagebuch führen über die auswirkungen deiner crashdiät, mit allen frustrationen die dazu gehören“ – so der O-Ton des Kommentars einer geschätzten Leserin.

Genau das tun Katrin und Nunu ja schon ganz wunderbar seit Anfang des Jahres. Die Welt braucht sicher kein drittes reines Shoppingdiät-Tagebuch. Meines wäre außerdem momentan ziemlich langweilig.

Weil ich einfach  nicht frustriert bin. Keine inneren Kämpfe weit und breit. Sicher kommt das irgendwann. Aber zur Zeit habe ich nur Wohlfühl-Nachrichten. Und die sind ja bekanntlich nicht so spektakulär. Aber weil sie vielleicht einigen von Euch die Angst vor einer Shoppingpause nehmen, verschone ich Euch trotzdem nicht damit.

Endlich ist es warm und sonnig. Endlich kann ich wenigstens ein paar der Sommersachen tragen, die schon so lange im Schrank warten. Damit bin ich völlig glücklich und ich habe null Kaufbedürfnis.

Gestern habe ich von fast jedem, der mir über den Weg lief, ein Kompliment für ein schönes knallbuntes Sommerkleid von Save the Queen bekommen. Das Kleid ist übrigens schon drei Jahre alt. Also, warum was Neues kaufen?

Heute trage ich einen der beiden Röcke, die ich kürzlich in meiner DIY-Aktion von tantiger Wadenlänge auf eine „flattering length“ gekürzt habe, wie das im Englischen so schön heißt. Die beiden Gaultier-Seidenröcke habe ich schon vor Jahren in einem Designer Secondhand Laden aufgetan. Sie waren ziemlich genial – bis auf die Länge. Jetzt sind sie wirklich genial.

Weiß auch nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um sie zu kürzen. Unangebrachter Respekt vor dem großen Namen? Faulheit? Das sie jetzt perfekt sind, ist eine positive Nebenwirkung meiner Shoppingdiät und meiner Bloggerei.

Außerdem stelle ich gerade fest, dass eine Shoppingdiät die Zeit kurz vorm Urlaub ungemein entspannt. Sonst überlegt man immer, ob man noch was braucht und flitzt durch die Läden, um noch ein paar Teile zu erstehen, die den Urlaub vermeintlich besser machen. Einen Bikini. Ein paar neue Surferschlappen. Ein Sweatshirt für kühle Abende. Ein schickes Kleid, das sich toll beim abendlichen Flanieren in Bella Italia macht. Und so weiter und so fort.

Diesmal darf ich nicht. Also habe ich auch keinen Stress. Und ich wette: Meine Tasche wird trotzdem wieder so monströs voll, dass ich mich beim Ein- und Auschecken in jedem Hotel dafür verfluchen werde.

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4 Antworten zu SHOPPINGDIÄT: Update #3

  1. fraudehnertsallerlei schreibt:

    Hihihihihihihihihihihi, das mit der monströs vollen Tasche kenn ich! 😀
    Aber ernsthaft: Ich find´s toll, dass die Shoppingdiät so gut läuft! 🙂 Diäten ohne Frust sind am effektivsten, oder wie war das!? 😉
    Was ist denn flattering length? ^^

    • konsumrebellin schreibt:

      Flattering heißt schmeichelhaft, also eine „flattering length“ ist eine Länge, die der Trägerin schmeichelt. Heißt zum Beispiel, dass der Rock tunlichst nicht an einer „dickeren“ Stelle des Beins aufhören sollte, sondern an einer eher schmalen. Ich habe meine Röcke so ganz kurz überm Knie gekürzt. Das verändert den gesamten optischen Eindruck wahnsinnig. Aber das muss jeder für sich selbst ausmetern.

      Eine Länge bis Wadenmitte ist aber fast immer suboptimal – ganz egal, was die Modefuzzis einem anhand magersüchtiger 15-Jähriger gerade als megahip verkaufen wollen;-)

      • fraudehnertsallerlei schreibt:

        Jetzt bin ich wieder ein bisschen schlauer! 😉 Danke für das bisschen Mode-Bildung! 🙂

  2. nunette schreibt:

    danke für die blumen und einen wunderschönen urlaub wünsch ich! bin grad von der alm, oder fast von dort (hochgelegener ort in den alpen) zurück, es war echt fein…

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