Zu heiß.

Some like it hot. Ich eigentlich auch. Aber zuviel ist zuviel – oder besser: zu heiß.

Zu heiß zum Denken. Zu heiß zum Arbeiten. Und viel zu heiß zum Schlafen. Vor allem letzters wirkt sich bei mir katastrophal aus, weshalb ich Euch mit meinem nächsten „richtigen“ Post noch etwas auf die Folter spannen muss.

Normalerweise schreibe ich meine Posts ja immer im Zug. Oder ich lese etwas Gehaltvolles. Heute habe ich meinen Laptop wegen akuter Nutzlosigkeit direkt zuhause gelassen. Und meine Lektüre bestand aus dem Buch „Leichte Sommerküche“. Womit zu meinem Zustand alles gesagt ist.

Das soll keine Kritik am Kochbuch „Leichte Sommerküche“ selbst sein. Es ist wunderschön gemacht. Mit stimmungsvollen Fotos, tollem Foodstyling und sehr leckeren (plus verantwortungsvollen) Rezepten. Nur eben nicht das, was Wissenshungrige wie ich normalerweise im Zug verschlingen. Aber dafür leicht verdaulich.

Ab morgen soll es ja wieder kühler werden. Was mich hoffen lässt, dass aus dem derzeitigen Kartoffelbrei in meinem Kopf bald wieder denkfähige, schnell arbeitende, neugierige und schreiblustige graue Zellen werden.

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4 Antworten zu Zu heiß.

  1. Lady schreibt:

    (plus verantwortungsvollen) Rezepten

    ?
    widerspricht sich den Zutaten, und dem Namen des Blogs.

    • konsumrebellin schreibt:

      Kann ich leider nicht nachvollziehen. Die Autorinnen bekennen sich ausdrücklich zu regionalen, saisonalen Zutaten – wenn möglich in Bio-Qualität. Und bis auf ein paar Gewürze (die nun mal hier nicht gedeihen) halten sie sich auch dran – soweit ich das aus dem Gedächtnis beurteilen kann.

      Bei den Fischrezepten verzichten sie ausdrücklich auf bedrohte Arten oder Arten mit hohem Beifang.

      Also ich sehe da kein Problem.

      Und KonsumRebellion heißt ja nicht, bei Wasser und Brot zu leben. Sondern weniger und vor allem bewusster konsumieren. Genuss ist dabei nicht verboten. Jedenfalls bei mir nicht. (Siehe Menüpunkt „Über diesen Blog“).

  2. Lady schreibt:

    Ja, ja ja

    „Und KonsumRebellion heißt ja nicht, bei Wasser und Brot zu leben.“
    Diese Ausschweife..wozu? Schade, dass du der Meinung bist konsumrebellisch leben und essen heisst den ganzen Tag Brot zu futtern.

    Sondern weniger und vor allem bewusster konsumieren.

    Ah sorry ich vergaß, in Bio-Tierhaltung ist ja alles Friede-Freude-Eierkuchen und die Tiere werden am Ende totgestreichelt oder fallen vor Altersschwäche und Glückseligkeit

    • konsumrebellin schreibt:

      Ach du Schreck. Da habe ich doch glatt ein Kochbuch erwähnt, in auch Fleischrezepte enthalten sind. Ich muss die Bibelstelle überlesen haben, in der steht, das KonsumRebellen sich einer fleischlosen Diät zu befleißigen haben.

      Aber jetzt mal Spaß beiseite: Ich schlage vor, die Disukssion an dieser Stelle zu beenden. Ich mag nämlich keine Glaubenskriege. Weder um den richtigen Gott. Noch um die richtige Ernährung.

      Ich finde, dass beide Seiten nachvollziehbare Argumente haben. Und man diese gegenseitig einfach respektieren sollte. Gegenseitig wohlgemerkt.

      Ich persönlich käme jedenfalls nie auf die Idee, jemanden zu kritisieren, weil er Vegetarier oder Veganer ist. Umgekehrt erwarte ich das allerdings auch.

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