Angeknackt.

Blöde Viren.

Seit Dienstag versucht ein Rudel davon, mich zu entern. Wogegen mein Immunsystem natürlich was hat. Dummerweise befinden sich beide Seiten seither in einer Patt-Situation.

Soll heißen: Ich schleppe mich so durch die Gegend, weder krank noch gesund. Mal mehr, mal weniger fröstelnd, schnupfend und halsschmerzend. Und besser sah ich auch schon  aus. Leider zehrt das ziemlich viel Energie und ich mache grad so das, was sein muss. Dabei würde ich am liebsten faul herumliegen und mich auskurieren. Aber so krank bin ich nun auch wieder nicht. Bloß gut, dass alle wichtigen beruflichen Termine in der letzten Woche lagen.

Na ja, zumindest laufe ich diese Woche nicht Gefahr, von irgendwelchen Lederhosen oder Ähnlichem angefallen zu werden. Ich befinde mich im viral bedingten Total-Egal-Modus. So egal, dass mich momentan auch die hoffentlich letzte größere Herausforderung dieses Jahres nicht anhebt: eine Silversterparty mit dem Dresscode „Festlich“. Da derartige Events bei uns eher selten vorkommen, habe ich dafür ausnahmsweise auch nicht tonnenweise Sachen im Schrank. Genaugenommen sieht es sogar ziemlich dünne aus mit Festgarderobe.

Und zu allem Überfluss löst sich auch noch meine einzige abendtaugliche Tasche auf und offenbart dabei gefährlich scharfe Metallkanten. Die habe ich vor der Shoppingdiät natürlich nicht gecheckt. Und meine anderen Taschen sind alle schön, aber auch nach einigen streng praktischen Kriterien gekauft: es muss viel reinpassen, idealerweise auch größere Bücher und ein Laptop und man muss sie quer umhängen können. Sonst werde ich beim Einkaufen wahnsinnig, wenn schon mal eine Hand von einer Tasche in Anspruch genommen wird. Funktioniert ja auch gut, aber nicht für festlichen Dresscode.

Vielleicht löse ich das Dilemma zumindest partiell durch DIY und feiere nach fast 20 Jahren ein Comeback im Schneidern. Dazu müsste ich natürlich erstmal Stoffe gucken. Oder ich werfe noch einmal einen genauen Blick in den Schrank. Aber zu all dem fehlt mir zur Zeit die Energie. Die Party ist ja noch soooo weit weg.

Jetzt hoffe ich, dass ich die Viren übers Wochenende in bewährter Weise einfach wegschlafen kann. Und nächste Woche in alter Frische wieder am Start bin.

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8 Antworten zu Angeknackt.

  1. nukimama schreibt:

    Ojeeeeee, ich wünsch Dir gute Besserung!!
    Ich löse mein gleich gelagertes Taschenproblem (auch nur Riesendinger oder viel zu sportlich) für einen Ball morgen, indem ich mir von meiner Schwester das Second-Hand-Täschchen „ausborge“, das ich für sie als Weihnachtsgeschenk in Berlin gekauft hab *hüstel* 😉 – ist eh schon gebraucht 😉 😉 , sehr peinlich, ich weiß…
    In der Vorweihnachtszeit ein Kleid nähen zu wollen, finde ich sehr bewundernswert, aber das Herumplanen ist ja auch sehr lustig.

    Werd‘ bald wieder fit!

    • konsumrebellin schreibt:

      Ganz lieben Dank 🙂
      Wegen der Tasche werde ich morgen mal die Bestände der Schwiegermama in Augenschein nehmen. Die müsste ein paar richtig abgezockte Teile haben – mal sehen, ob ich da fündig werde und ob ich damit nicht verkleidet aussehe 😉

      Nähtechnisch ist kein Kleid geplant, sondern eher ein kleines Bolero-Jäckchen. Ein Kleid hätte ich sogar. Nicht wirklich festlich, aber trotzdem edel und mit entsprechenden Accessoires (hoch lebe mein Faible für ausgefallenen Schmuck) aufmotzbar. Nur eben ärmellos. Da wäre ein Bolero, vielleicht mit ein paar Perlen, Spitze oder etwas Glitzer perfekt dazu. Die Frage ist nur, ob ich den richtigen Stoff finde. Ich werde mich nächste Woche mal auf die Suche begeben. Und die noch größere Frage ist, ob ich in der Vorweihnachtszeit dafür Lust und Zeit habe oder ob ich meinen Perfektionsdrang zugunsten einer entspannten Adventszeit zurückschraube 😉

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende 🙂

  2. Annemarie schreibt:

    Auch von mir gute Besserung! Ab ins Bett, Tee trinken und viel schlafen …. das Taschenproblem kann noch warten – das wird dann nächste Woche gelöst 😉

    • konsumrebellin schreibt:

      Lieben Dank, die Besserungswünsche haben und das Ausschlafen haben geholfen: Es geht mir inzwischen wieder gut 🙂

      Ich konnte gestern schon wieder eine Runde Mountainbike fahren (muss ja auch bei den kommenden Süßwaren- und Glühweinorgien mit ein wenig Bewegung gegenhalten ;-))

      … und eine Lösung des Taschenproblems (das – wie sich gezeigt hat – auch ohne Shoppingdiät ein Problem wäre) zeichnet sich auch ab 🙂

      • Annemarie schreibt:

        Freu mich, dass es dir wieder besser geht – bist aber ne kleine Kampfmaschine 😉 angeknackst sein und nicht einmal drei Tage später Mountainbike fahren. Hut ab!

  3. fraudehnertsallerlei schreibt:

    Oh nein, ich wünsch dir ganz schnell gute Besserung! Erhol dich gut und werd schnell wieder fit! 🙂 Die Idee mit dem Schneidern ist gut, aber natürlich zeitaufwendig. Hast du keine Freundin/Verwandte, die deine Kleidergröße hat und von der du dir Fehlendes leihen könntest?

    • konsumrebellin schreibt:

      Danke, danke … das ist lieb von Dir. Das zeitaufwändige Schneidern hat sich auch erledigt. Manchmal hilft doch tatsächlich ein richtiger Blick in den Schrank und ein bisschen neues Kombinieren 😉 Zum Glück kann ich nur sagen. Habe gerade ganz erschreckt festgestellt, dass wir eine extrem kurze Adventszeit haben und heute in vier Wochen schon Weihnachten (und damit in fünf Wochen Silverster) ist.

      Aber dem Stoffladen werde ich trotzdem gelegentlich mal einen Besuch abstattet. Ohne Druck, einfach so zum Eindrucke aufsammeln 🙂

  4. Pingback: Shoppingdiät-Update #20: Shopping-Stress | KonsumRebellion

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