Einwurf: Was soll das Ganze?

Mir scheint, an dieser Stelle ist mal eine Erklärung angebracht.

Falls ihr euch wundert, was das diese ganze Vier-Stunden-Körper-Slow-Carb-Nummer eigentlich soll.

Nein, ich will mich hier nicht als Ernährungsberater aufspielen. Und ich verkünde auch keine in Stein gemeißelten Weisheiten.

Ich stecke nur die Rahmenbedingungen für mein nächstes Projekt ab. Und weil ich weiß, dass fast jede/r mit ein paar überflüssigen Pfunden hadert, mache ich das in meinem Blog.

Ja, es gibt viele gute Bücher über Ernährung, Fitness und das Abnehmen. Und ich habe auch schon reichlich davon konsumiert. Aber Lesen und Wissen sind nur die halbe Miete. Davon schmilzt kein Pfund.

Das Buch „Der Vier-Stunden-Körper“ von Tim Ferriss habe ich  deshalb herausgepickt, weil es mir bisher als einziges einen echten „Kick in the ass“ gegeben hat. Auch wenn es zugegebenermaßen bisweilen obskur erscheint.

Ich habe Anfang 2011 mit der noch nicht mal streng durchgezogenen Slow Carb Diät und einem kleinen Workout in 2 Monaten 3 Kilo abgenommen und zum Beispiel meine Taille um 6 cm verschlankt. Das hört sich jetzt nicht dramatisch an, aber ich habe kein akutes Figurproblem und mich auch vorher nicht mit Junkfood vollgestopft. Aber wie man weiß, sind die letzten Kilos immer die hartnäckigsten.

Mit meinem Update habe ich inzwischen genug Zeit geschunden, um mir klar zu werden, was ich aus einem guten Vorsatz, leichtem Leidensdruck am Rettungsring und viel Know how mache:

Ein neues Experiment.

Die Erfahrungen mit meiner Shoppingdiät sind so gut, dass ich glaube: Wenn man etwas verändern will, macht man am besten ein Projekt draus: Mit festen Regeln. Einem definierten Zeitraum und idealerweise ein bisschen Publikum. Von wegen der Konsequenz.

Ich werde also parallel zur Shoppingdiät bis zum 30. Juni ein Slow-Carb-Projekt durchziehen.

Von den Vorteilen einer Low Carb Ernährung bin ich (theoretisch) schon lange überzeugt. Aber ich habe sie noch nie längerfristig konsequent ausprobiert.

Und ich will in diesem Jahr definitiv mehr für meine Fitness tun: wieder regelmäßiger Mountainbiken, Krafttraining machen und meine in letzter Zeit sträflich vernachlässigte Flexibilität verbessern. Dass Letzteres dringend geboten ist, zeigte mir letztes Woche ein böser Muskelkater im Lendenbereich, den mir ein paar harmlose Yogaübungen beschert haben. Ich habe mich am Samstag bewegt wie eine Achzigjährige 😉

Die Regeln sind schlicht und ergreifend:

Ich halte mich mindestens zu 80% an die Slow Carb Regeln halten (mehr im morgigen Post).

Als Mindesttraining mache ich dreimal die Woche morgens vorm Frühstück ein Workout, das ich auch morgen noch beschreibe. Eventuell packe ich zusätzliches Kettlebell-Training drauf, aber das muss ich noch eruieren.

Nach jedem Training/Mountainbiken und mindestens dreimal die Woche abends gibt es Stretching/Yoga-Übungen.

Das war’s.

Ich werde sehen, was in den nächsten 5 ½ Monaten passiert. In Zahlen. Wie ich mich fühle. Und ich werde sehen, ob es das Ganze wert ist.

Zum Thema Konsumrebellion passt das Projekt auch wunderbar. Ich werde bewusster Lebensmittel kaufen. Bewusster kochen. Und natürlich bewusster essen. Außer ein paar Proteindrinks und vielleicht einer weiteren Kettlebell muss ich sonst gar nichts kaufen. Na ja. Ein paar Bücher mit Vertiefungsliteratur und Low Carb Kochbücher liegen natürlich schon im Amazon-Einkaufskorb. Aber ein Kaufrausch wird es nicht werden. Ganz im Gegenteil.

Ein gutes Körpergefühl gibt mehr echtes Selbstvertrauen als angehäufter Kram. Und im Zweifelsfall sehen definierte Oberarme in einem einfachen Tanktop besser aus als Wackelpudding im Designershirt 😉

Ach ja. Zu meinem gestrigen Post bin ich euch noch ein paar Antworten schuldig. Die gibt es morgen. Versprochen.

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2 Antworten zu Einwurf: Was soll das Ganze?

  1. Björn schreibt:

    „Zum Thema Konsumrebellion passt das Projekt auch wunderbar. Ich werde bewusster Lebensmittel kaufen. Bewusster kochen. Und natürlich bewusster essen.“

    …Und damit bewusster LEBEN – Genau meine Meinung!
    Die Verbindungen schaffen – darin liegt der Schlüssel.

    Weiterhin viel Erfolg mit dem tollen Blog.

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