Frühlingsboten und eine Erkenntnis.

schneegloeckchen

Leute, der Frühling naht!

Nicht nur, dass ich gestern – ähem Mittag – beim Öffnen der Rolläden von Sonnenschein und blauem Himmel überrascht wurde. Unterm Kirschbaum tummeln sich auch schon die ersten Schneeglöckchen, die ich natürlich sofort fotografieren musste. Zum Preis von zwei nassen Knien und einer zweiten Runde Frühstückseier, weil die erste wegen meiner Fotosession dann leider hart gekocht war. Aber was soll’s. Die Sonne entwickelt langsam Power, die Vögel üben sich im Zwitschern – und ich hatte meine erste Portion Frühlingserwachen 😉

Meine Hausaufgaben in Sachen Winterkleiderschrank-Frühjahrsputz habe ich auch gemacht. Mit wenig spektakulärem Ergebnis. Zwei Shirts, zu denen mir inzwischen die passenden Teile fehlen, und eine hellblau-weiß gestreifte Girbaud-Bluse werde ich noch bei ebay verticken. Die Bluse ist sehr schön, aber ich bin nun mal nicht der hellblau-weiß-gestreifte-Blusen-Typ. Punkt.

Bleiben nur noch drei Fragezeichen: Eine Marlene-Hose von HIGH. Auch sehr schön mit vielen tollen Details und gutem Sitz. Aber irgendwie habe ich’s gerade nicht mit weiten Hosen. Ein Rock von Girbaud, Modell Airone falls das jemandem was sagt. Den habe ich oft getragen und auch noch einmal in einer anderen Farbe. Eigentlich könnte ich ihn weggeben, aber nur an jemanden, der ihn auch mag. Mit verkaufen tu ich mich schwer. Er wurde halt gern getragen und ein bisschen sieht man das auch. Ach, was bin ich sentimental. Ja, und das größte Fragezeichen und seit Jahren ein Schlechtes-Gewissen-Teil ist eine schwarze Lederhose aus einem superweichem Rindsnappa. Hier ist das Problem der Schnitt. Aber da die Hose immer noch top in Ordnung ist und ich dafür mal 700 DM hingeblättert habe (ok, das war 1999), kriege ich es nicht hin, mich davon zu trennen.

Nun ja, die Problemfälle sind übersichtlich. Die Schränke ordentlich und nicht überfüllt. Und alles, was drinhängt, gefällt mir. Richtig gut.

Also habe ich mir gesagt: Süße, jetzt entspann dich mal. Bis auf die paar Kleinigkeiten hast du das erste Mal einen Kleiderschrank, mit dessen Inhalt du zufrieden bist! Das solltest du genießen!

Du vermisst nichts. Und du wirst auch nicht erschlagen von Zeug, mit dem du nix anfangen kannst. Mach also jetzt diese Ausmistnummer nicht zur fixen Idee. Es ist ja irgendwo schwachsinnig und auch nicht nachhaltig, maßloses Einkaufen durch maßloses Ausmisten zu ersetzen, wenn du die Sachen gar nicht loswerden willst. Zwanghafter Minimalismus ist genauso fragwürdig wie zwanghaftes Kaufen.

Also zurücklehnen und glücklich sein!

Ach ja, und bei Gelegenheit mal die Sommerkisten durchschauen 😉

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