Bin dann mal lesen.

Der Vorbesitzer unseres Hauses war ein sehr wohlhabender älterer Herr mit einer Schwäche für Schreinermeister aus der Region. Nee, nicht was ihr jetzt denkt. Es ging ihm um gutes Handwerk und darum, gute Handwerker durch Auftragsvergabe zu unterstützen.

So haben wir beim Einzug unter anderem ein Arbeitszimmer „geerbt“, das quasi an allen verfügbaren Wänden mit fest installierten Bücherregalen aus massiver dunkler Kirsche (glaub ich) versehen war. Unser erster Impuls war: Bäh ist das altmodisch. Nix wie raus damit!  Aber so was Hochwertiges wegwerfen und durch Schrott vom Möbelschweden ersetzen, ging dann doch nicht. Also haben wir die Regalfläche etwas reduziert und umarrangiert. Am Ende gab es dann eine halbe Wand für den Liebsten und eine herrliche ganze Wandbreite zimmerhohes Bücherregal für mich.

Ja, und genau davor stand ich letztes Wochenende.

Viel Platz kann auch Nachteile haben. Und trotzdem nicht reichen. Das Bücherregal ist jedenfalls in erheblich schlechterem Zustand als mein Kleiderschrank. Total vollgestopft mit Büchern, die längst nicht alle Lieblingsbücher sind. Einige sind noch nicht mal gelesen. Einige angelesen, ohne dass es zwischen ihnen und mir gefunkt hätte.

Irgendwann habe ich die Bücher auch mal thematisch sortiert. Aber lang ist’s her und die Neuerwerbungen der letzten beiden Jahre stapeln sich irgendwo dazwischen.

Hier ist also dann mal wirklich Frühjahrsputz angesagt.

Beim ersten zaghaften Durchwühlen bin ich über ein paar Bücher gestolpert, die im Kontext meines Blogs vielleicht auch für euch interessant sein könnten.

Da wären zum Beispiel die Stilberatungsbücher.

Warum ich mich überhaupt mit dem Thema „Stil“ herumschlage, dürfte ja klar sein. Wer sich auch nur durchschnittlich stark für seine Gewandung interessiert, aber nicht jedem Trend hinterherlaufen und im Kaufrausch versinken will, braucht ihn: den eigenen Stil. Weniger kaufen und dabei gut aussehen, geht nur mit Stil.

Aber wo bekommt man den her?

Aus Stilberatern jedenfalls nicht. Die sind doch meistens Bullshit – entweder total spießig oder zum Erbrechen oberflächlich. So weit das gängige Klischee. Oder stimmt das nicht?

Diese Frage kann ich jetzt schon mal mit einem klaren JEIN beantworten. Irgendwo stimmt das Klischee schon, aber es gibt bessere und schlechtere Stilberater. Und bis jetzt habe ich auch noch immer was beim Lesen gelernt.

Aber was war eigentlich genau wo gut? Da hilft nur noch mal kurzes Querlesen. Dann kann ich euch auch besser sagen, welches Buch was taugt und welches eher nicht.

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