Stilberater-Test #1: The Wardrobe Wakeup

Laut meinem Bücherschrankfrühjahrsputzpost hatte ich ja vor, meine Stilberatungs-Bücher noch einmal querzulesen und hier kund zu tun, was aus meiner Sicht gut ist und was eher nicht.

Nun ja. Wie das Leben so spielt, habe ich keinen einziges davon zur Hand genommen. Aber dafür ein ganz neues bestellt und während der letzten Tage verschlungen: The Wardrobe Wakeup von Lois Joy Johnson. Und das ist wirklich gut. Erfrischend, lebensnah, pragmatisch, voller guter Tipps. Auch formal ist sehr ansprechend gemacht: schöne Grafik und Typografie und tolle, inspirierende Fotos.

Es wendet sich zwar explizit an die Zielgruppe 40+, aber ich würde es auch jüngeren Frauen absolut empfehlen. Ich bin ja auch eher am „unteren“ Ende der Zielgruppe und zum Glück von Problemen wie nicht mehr vorzeigbaren Oberarmen, knitterigen, Dekolletés oder Hängebusen nicht geplagt. Diese Passagen überfliegt man halt und merkt sich für später, dass es da was gab. Es sind aber genug gute Anregungen drin, deren Kenntnis und Anwendung auch mit 30 nicht schadet.

Ich wünschte mir jedenfalls, ich hätte das Buch schon viel eher gehabt (aber gut, ging nicht, weil es erst im Dezember 2012 erschienen ist, was den Vorteil hat, dass es up-to-date ist.)

Trotzdem: das Buch schon vor Jahren zu besitzen wäre nicht nur wegen der Stiltipps gut gewesen, sondern vor allem wegen der dort propagierten sehr coolen Einstellung zur Mode und zum Klamottenshopping. Auf den ersten Blick vielleicht überraschend, denn die Autorin hat jahrzehntelang als Moderedakteurin gearbeitet und ist ein bekennender Fashion-Junkie. Aber inzwischen eben auf intelligente Weise.

Das mag an der Krise liegen, die Amerika viel heftiger zu spüren bekommt. Oder an der Lebensweisheit. Oder an beidem.

Wie auch immer: Das Buch kommt für mich zur rechten Zeit. Denn so drei Monate vor Ende meiner Shoppingdiät muss ich langsam überlegen, wie es weitergeht. Und dafür bietet dieses Buch jede Menge Inspiration. Nicht nur, was konkrete Stylingtipps angeht, sondern auch hinsichtlich der grundsätzlichen Einstellung zu Mode und Klamottenshopping.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung.

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