Die neue Lust auf weniger.

Schöner Aufmacher auf dem Titel der Mai-Ausgabe der Brigitte Woman.
Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.

Brigitte_Woman_5_2013

Interessant las sich auch die Artikelzusammenfassung:

„Einfach mal eine Zeit lang nichts kaufen. Das Alte weiterbenutzen. Weggeben, was nicht mehr gebraucht wird. Teilen, statt allein zu besitzen. Wie lebt es sich auf diese Art?“

Genau die richtigen Punkte. Und auch ein netter Rundumschlag über die anstehenden Probleme des Zuviel-Konsumierens, Zuviel-Habens und einige Tipps, wo man das Zuviel an Kram wieder loswird oder Autos, Wohnungen u.ä. teilen kann. Wer sich aber schon jemals mit dem Thema befasst hat, kann sich den Artikel getrost sparen. Er enthält weder bahnbrechend Neues noch ist er einer von diesen Artikeln, die einen direkt ins Herz oder ins Motivationszentrum treffen.

Und vor allem wird die letzte Frage nicht beantwortet:
Wie lebt es sich auf diese Art?

Schade eigentlich. So schwer wär’s nicht gewesen, jemanden ausfindig zu machen, der die frauenrelevanteste aller Shoppingdiäten für ein Jahr durchgezogen hat – oder eben einfach so weniger kauft.  Gibt man den Suchbegriff „Konsumverzicht“ bei Google ein, kommt direkt auf Seite 1 als zweites Suchergebnis ein Bericht über Nunu. Und an vierter Stelle erscheint mein Blog. Dann findet man auch schnell Katrin oder Nukimama. Oder Frau Klumpert oder Konsumboykott … und sorry, falls ich wen vergessen habe. Es wird langam unübersichtlich 😉

Aber ich will nicht meckern.

Ganz im Gegenteil, ich finde es toll, wenn es dieses Thema so oft wie möglich  in die Mainstream-Presse schafft. Und das auch noch mit der positiven Grundbotschaft: Es ist kein Verlust, nicht alles zu haben. Ganz im Gegenteil: Nicht alles haben müssen fühlt sich gut und enorm befreiend an.

Also, weiter so, Brigitte. Und vielleicht klappt’s beim nächsten Mal mit ein paar Beispielen aus dem echten Leben. Das interessiert die Leserinnen doch bestimmt.

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