Ein Gedanke, der alles ändern kann.

Zu viel kaufen ist ein weit verbreitetes Problem. Und die Resonanz auf die diversen Shoppingdiät-Blogs zeigt, dass viele damit nicht glücklich sind und sich für dieses Thema interessieren.

Trotzdem hält sich die Zahl derer, die ihre eigene Shoppingdiät starten, schwer in Grenzen. Gut, es ist sicher nicht jedermanns Sache, darüber gleich einen Blog zu starten. Obwohl es wirklich unglaublich beim Dranbleiben hilft.

Aber wahrscheinlich ist es für die meisten einfach eine Horrorvorstellung, ein paar Monate oder ein ganzes Jahr ohne Klamottenkauf auskommen zu müssen. Ich kann das gut nachvollziehen. Das war für mich auch jahrelang absolut unvorstellbar. So unvorstellbar, dass ich es als „Therapie“ gegen Shoppingsucht überhaupt nicht in Betracht gezogen habe.

Ja, und auch der Schritt, mich öffentlich zunächst mal für ein halbes Jahr (aus dem später ein ganzes wurde) zu comitten, bedurfte gewisser Umstände. Aber das ist eine andere Geschichte, die es allerdings in diesem Monat auch zu lesen geben wird.

Heute ist mir in einem Post von Leo Babauta ein interessanter Gedanke begegnet, der sich auch perfekt auf die Shoppingdiät anwenden lässt und sowohl den Einstieg als auch das Durchhalten sehr erleichtern könnte:

Statt zu denken …

„Ich MUSS von meiner Kaufsucht loskommen.“ oder „Ich MUSS unbedingt weniger Klamotten kaufen. oder „Ich MUSS eine Shoppingdiät machen, um von meiner Kaufsucht loszukommen, Geld zu sparen, Schulden zu begleichen …“

… denkt man sich:

„Ich ERLAUBE mir jetzt mal, für ein halbes Jahr aus dem ganzen Wahnsinn auszusteigen.“

Das fühlt sich doch ganz anders an, oder?

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4 Antworten zu Ein Gedanke, der alles ändern kann.

  1. Rabin schreibt:

    Ja hört sich doch gleich viel besser an. 🙂 Ich bin auch gerade dabei, mir das Wörtchen „muss“ abzugewöhnen.

  2. Es ist wie so oft eine Frage der eigenen Sichtweise… Sich Dinge zu verbieten ist so negativ behaftet und klappt im Endeffekt meist eh nie. Paradoxerweise sind die verbotene Sachen meist die, uns anziehen und bei denen wir schwach werden. Und nichts ist schließlich leichter als sich über seine eigenen Verbote hinwegzusetzen…
    Sich etwas zu erlauben klingt toll! Wer möchte sich selbst nicht auch gerne „verwöhnen“? Sich dem ganzen Wahnsinn zu entziehen, DAS ist der wirklich wahre Luxus! Und Du hast absolut Recht, es ist schlussendlich nur eine Frage wie man das Ganze für sich angeht, egal in welchem Zusammenhang 😉

    • konsumrebellin schreibt:

      Eine faszinierende Sichtweise, nicht wahr? Ich wünschte nur, ich wäre ein paar Jahre früher auf die Idee gekommen, z.B. Konsumverzicht so zu sehen.
      Die Realität gibt einem ja recht. Ich habe die Konsumdiät zwar als „MUSS“ begonnen (wobei, irgendwie gereizt hat es mich auch), aber dann schnell festgestellt, dass es sich die meiste Zeit wirklich gut anfühlt. Viel besser als der ständige Kaufstress und das schlechte Gewissen „danach“. 🙂

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