Die Vielfalt ist weiter im Rennen.

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Wer sagt denn, dass es nichts bringt, sich zur Wehr zu setzen?

Heute morgen fand ich eine sehr erfreuliche Mail von Victoria Zedlacher (Global 2000/Arche Noah) in meinem Postfach: Die umstrittene EU-Saatgut-Verordnung, über die ich im letzten Jahr hier und da stinkwütend war, ist abgeschmettert worden.

Ohne die 800.000 Stimmen, die sich in Petitionen europaweit dagegen ausgesprochen haben, wäre das nicht passiert – und die fiesen hochgezüchteten, teilweise genmanipulierten Sorten von Monsanto & Co. wären bald die einzig legalen.

Wenn ich beim Schreiben nur daran denke, fühle ich meinen Blutdruck schon wieder im Ansteigen begriffen.

Aber jetzt freue mich lieber, dass die Vielfalt im Rennen bleiben darf …

und werde in diesem Jahr in meinem Garten durch den Anbau alter, samenfester Gemüsesorten meinen klitzekleinen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten. Mit völlig egoistischen Hintergedanken übrigens – denn die alten Sorten schmecken einfach besser und geben viel interessante Fotoobjekte ab als der Industrie-Einheitskram.

Ob und wie mir das so gelingt,  könnt Ihr von Zeit zu Zeit auch auf meinem Blog seasonette lesen.

Für alle, die es interessiert, hier der Original-Wortlaut der Erfolgsmeldung von Victoria Zedlacher.

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Dieser Beitrag wurde unter Downscaling, Essen + Trinken, Konsum-Rebellisches abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Die Vielfalt ist weiter im Rennen.

  1. Rabin schreibt:

    Bin noch nicht zum Mails lesen gekommen, vermute aber mal stark, diese Nachricht auch bekommen zu haben. 🙂

  2. essen & l(i)eben schreibt:

    YEAH!!!!

    … und sehen sie nicht auch so schön aus in ihrer Vielfalt?

  3. Marlene schreibt:

    Oh toll, schade, dass ich keinen Garten habe, dann würde ich auch gern alte Sorten anbauen! LG, Marlene

    • konsumrebellin schreibt:

      Falls du einen halbwegs geeigneten Balkon hast, kannst du es da auch versuchen … falls nicht: es gibt so Initiativen, bei denen man für ein Jahr ein Stückchen Gemüsegarten pachten kann. Mir fällt nur grad der Name nicht ein. Wenn es Klick macht, melde ich mich 😉

      Liebe Grüße
      Jana

      • Marlene schreibt:

        Das stimmt, ich glaube, bei mir in der Nähe gibt es so eine Open Garden-Initiative, da hatte ich mich bisher noch nicht rangetraut. Aber vielleicht mach ich das ja mal. 🙂

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