Sechzig.

Sechzig unterschiedliche Teile habe ich im September getragen. Inklusive Schuhen, Schmuck und Accessoires. Exklusive Unterwäsche und Sportkleidung. Das sagt meine project3xx-Vorrunden-Tabelle.

Sechzig.

Das ist doch immerhin eine konkrete Zahl. Allerdings weit entfernt von 33. Vor allem, wenn diese 33 Teile für 3 Monate reichen sollen wie im project333 vorgesehen. Mir ist immer noch völlig unklar, wie das gehen soll.

Nun hat sich das Septemberwetter ja sehr vielseitig gezeigt. Mal kam schon ein kühler Gruß aus der Herbstwetterküche. Mal schien der Sommer etwas nachholen zu wollen. Und dann kann ich nicht widerstehen: Noch ein letztes Mal luftig-leichte Hosen, Shirts, Ballerinas und Sneakers tragen bevor die Wintersaison endgültig einzieht. Aber das bläht natürlich die Zahl der getragenen Teile auf.

Allerdings habe ich auch keine Lust, mich an den letzten schönen Spätsommertagen in zu warmen, dunklen Hosen und Stiefeletten schwitzend im falschen Film zu fühlen. Oder umgekehrt in Ballerinas und Dreiviertelhosen im kalten Regen zu bibbern. Das ist für mich eine Frage der Lebensqualität.

Eines ist mir dabei klar geworden:

Wenn so etwas wie project333 für mich überhaupt durchführbar ist, dann im Winter. Denn das Winterwetter hat auch Vorteile: Es ist verlässlich kalt und ungemütlich. Das grenzt das kleidertechnisch zu bedienende Wetterspektrum doch angenehm ein.

Außerdem sollte man sich nicht von den Zahlen paralysieren lassen. Project333 ist ein zeitlich begrenztes Lifestyle-Experiment. Und die Zahlen biege ich mir so hin, dass es für mich passt (und dabei immer noch eine Herausforderung ist).

Im Kern geht es doch darum: Ich will erleben, wie es sich anfühlt, mit viel weniger Kleiderauswahl auszukommen.

Wird es befreiend sein? Oder sehr bald langweilig? Was werde ich vermissen?

Eine Menge Fragen. Ich bin gespannt, wohin mich das führt.

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3 Antworten zu Sechzig.

  1. Mich würde interessieren, welchen Anteil an den 60 Stück Schuhe, Schmuck und Accessoires ausgemacht haben.

    Ich verwende z..B. keinen Schmuck.

    lg
    Maria

    • konsumrebellin schreibt:

      Huch, das waren satte 38% (Schuhe, Schmuck, Gürtel, Taschen, Tücher)! Dabei trage ich gar nicht viel Schmuck und bin ein ziemlicher Taschenmuffel.

      Vielen Dank übrigens für Rebloggen meiner Triple Chocolate Muffins 🙂

      Liebe Grüße
      Jana

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